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Mehr landschaftliche Kontraste und Gegensätze als in Chile finden sich in kaum einem anderen Land der Erde. Der sich von Nord nach Süd über 4.500 km hinziehende und dennoch durchschnittlich nur 180 km breite Landstreifen verfügt über eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Landschaftsformen, Klima- und Vegetationszonen. Die Naturwunder gehören zu den Höhepunkten des Landes: das Seengebiet mit dem Lago de Todos los Santos und dem alles dominierenden Osorno-Vulkan, Süd-Patagonien mit einer nicht enden wollenden Steppenlandschaft und der plötzlich daraus emporwachsenden, bizarren Gebirgs- und Gletscherwelt des Torres del Paine Massivs und die Atacama Wüste mit ihren Salzseen und Geysir-Feldern. Der Ausgangspunkt fast jeder Rundreise in Chile ist die pulsierende Hauptstadt Santiago de Chile. Zu Chile gehört auch die mysteriöse Osterinsel, 3.800 km von der Westküste entfernt, mit ihren bis zu 10 Meter hohen Moai Steinstatuen.

Bei Ikarus Tours, dem Spezialisten für Kleingruppenreisen und Individualreisen in Chile, finden Sie Rundreisen unterschiedlicher Dauer und unterschiedlichem Fokus. Bei unserer idealen Einsteigerreise erleben Sie die Höhepunkte des Landes in 2 Wochen. Die abwechslungsreichen Landschaften Chiles erleben wir bei einer Rundreise mit vielen aktiven Elementen oder bei unserer ausführlichsten Reise mit deutschsprachiger Reiseleitung. Natürlich können Reisende mit uns auch die Osterinsel erleben. Kombinationen mit anderen südamerikanischen Ländern bieten sich ebenso an, beispielsweise mit Argentinien, unter anderem bei einer Kreuzfahrt um das Kap Hoorn, oder mit Peru und Bolivien bei einem Abenteuer mit Allradfahrzeugen. Patagonien bietet sich auch wunderbar für eine Privatreise mit dem Mietwagen an.

Erleben Sie einen Vorgeschmack auf Ihre Chile Rundreise in diesem Video:

 


  

   

   

 

 

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Geographie und Sehenswürdigkeiten

Chile liegt an der südamerikanischen Westküste und grenzt im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Zum chilenischen Hoheitsgebiet gehören die Juan Fernández-Inseln, auf denen Alexander Selkirk (der die Vorlage für Robinson Crusoe abgab) Schiffbruch erlitt, und die Osterinsel. Chile ist 4225 km lang, an keiner Stelle breiter als 350 km. Durch ganz Chile erstrecken sich die Anden, die stufenförmig zum Meer hin abfallen und bis zu einer Höhe von 6900 m ansteigen. Parallel zu den Anden verläuft ebenfalls in Nord-Süd-Richtung eine Gebirgskette an der Küste entlang; zwischen diesem Gebirge und der Hauptkette der Anden liegt das fruchtbare, in Becken gegliederte, mittelchilenische Längstal. Im Süden hat das Meer unzählige große und kleine Inseln geschaffen. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und die extremen Klimaunterschiede werden auch in der Bevölkerungsdichte und in den vorherrschenden Berufen sichtbar. Der Norden besteht zum größten Teil aus der Atacama-Wüste (der trockensten Wüste der Welt) und ist das Hauptbergbaugebiet. Die Landesmitte wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Der Süden ist waldreich mit relativ wenig Landwirtschaft, der äußerste Süden besteht aus endlosem Grasland, auf dem Schafe und Rinder weiden. Die Osterinsel gehört zu Chile und liegt 3800 km westlich des Festlandes. Außer den rund 2000 Insulanern ist die geheimnisumwobene Insel von zahlreichen riesigen Steinfiguren, den Moais, „bevölkert“. Ebenso faszinierend sind der Krater des Rano Kao Vulkans und die Steinmalereien in Oronco. Sowohl der Osterinsel wie auch Patagonien widmen wir eigene Rundreisen, in der Reisegruppe in der Kleingruppe mit einem Reiseleiter oder als Privatreise.

Nordchile: Der Norden Chiles gehört zu den trockensten Regionen der Erde. Neben dem Tourismus spielt vor allem der Bergbau eine wichtige wirtschaftliche Rolle.

Die trockene Atacamawüste ist die bekannteste Sehenswürdigkeit im Norden Chiles. Die meisten Reisenden fliegen nach Calama und nutzen die Oase San Pedro de Atacama für Exkursionen den Los Flamencos Nationalpark, eine Wüstenlandschaft voller Salzseen. Das Mondtal beeindruckt mit seinen bizarren Formationen aus Gestein, besonders bei Sonnenuntergang kommt diese Mondlandschaft,  überragt vom  Vulkan Licancabur,  zur Geltung. Bei El Taito erwartet uns ein weiteres Naturschauspiel, über 80 Geysire sprudeln hier aus der Erde. Die Geysire bei Sonnenaufgang zu besuchen ist ein Erlebnis das man nicht mehr vergisst. Die Lagunen Miscanti, Miniques und Chaxa bestechen mit klarem türkisen Wasser, letztere ist ein wichtiges Brutgebiet für Flamingos.  In der Festungsanlage von Quitor erhalten wir einen Einblick in die lange Geschichte der menschlichen Besiedlung der Wüste.  

Zentralchile: Im Zentrum Chiles liegt die Hauptstadt. Es ist die Bevölkerungsreichste Region und das fruchtbare, wirtschaftliche Zentrum des Landes. Besonders Santiago de Chile ist hier sehenswert. Bei einer Stadtbesichtigung mit unserer örtlichen Reiseleitung besuchen wir den Präsidentenpalast, den Plaza de Armas, die Kathedrale und weitere koloniale Bauwerke. Die vielen Museen, Galerien und Läden laden in der kosmopolitischen Stadt zu einem Spaziergang ein und von dem Berg San Cristobal haben wir eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Von Santiago aus können wir Abstecher in die Weinanbaugebiete machen oder an den Pazifik, beispielsweise in den charmanten Küstenort Valparaíso.

Südchile: Große Teile dieser Region sind bewaldet und durchzogen von Vulkanen und Seen.

Die größten Städte in Südchile sind Concepcion und Temuco, letztere ist ein Zentrum für die Mapuche, eine der letzten indigenen Gruppen Chiles. Die Hafenstadt Puerto Montt ist der Ausgangspunkt für unsere Rundreise in die Berg- und Seenlandschaften Südchiles. Die idyllische Stadt Puerto Varas am See Llanquihue ist stark durch den Einfluss deutscher Einwanderung geprägt. Die Vulkane Osorno und Calbuco, die Stromschnellen und eine Bootsfahrt auf dem Allerheiligen-See sind beliebt als Ausflugsziel. Von Puerto Mott aus können wir mit der Fähre zur Isla Chiloe fahren. Die abgelegene Lage dieser Insel führte zu der Entwicklung ganz eigener Traditionen, Mythen und Legenden. In der Pinguinkolonie im Westen der Insel können wir Magellan- und Humboldtpinguine beobachten. Weitere Ziele sind die uralten Araukarien-Wälder im Naturschutzgebiet von Malalcahuello, die Mondlandschaft des Lonquimay Vulkans und der Naturpark Huilo Huilo mit ausladendem Regenwald und Wasserfällen.

Patagonien: beeindruckt mit einer atemberaubenden Weite der einzigartigen Steppenlandschaft.  Die dünn bevölkerte Region fasziniert bei einer Rundreise mit Gletschern, Fjorden und Seen bis ganz in den Süden nach Feuerland. Für Abenteurer bietet diese fast menschenleere Region ein breites Angebot. Bei Wanderungen oder Fahrten mit dem Mietwagen können wir die Gegend kennenlernen.

Die Anreise nach Patagonien erfolgt meistens über Punta Arenas und Puerto Natales. Puerto Natales am Última-Esperanza-Fjord (Fjord der letzten Hoffnung) liegt ideal für Ausflüge in den Torres del Paine Nationalpark. Bei Wanderungen erleben wir die mächtigen Gletscher, schneebedeckten Berge und die unberührte Natur. Der Grey-Gletscher und der gleichnamige See , das Torres Massiv und das Valle Frances sind besonders sehenswert. Puerto Arenas liegt an der Magellan-Straße und ist die am südlichsten gelegene Großstadt nicht nur des südamerikanische Kontinent, sondern der ganzen Erde. Am spektakulären Glaciar Perito Moreno am Lago Argentino können wir das eindrucksvolle Naturschauspiel eines kalbenden Gletschers erleben. Auch die Tierwelt in dieser ausgedehnten Landschaft ist beeindruckend. Über 120 Vogelarte, Guanacos (Verwandte der Lamas) und Graufüchse begegnen uns. Bei einer Kreuzfahrt durch die Magellanstraße beobachten wir See-Elefanten, Pinguine und Kormorane.

Osterinsel: Die mysteriöse Osterinsel liegt isoliert in Polynesien im Südpazifik und etwa 3.800 vom Festland der chilenischen Westküste entfernt. Die Insel wird von den Einwohnern Papa Nui genannt, übersetzt bedeutet dies „Nabel der Welt“, und besitzt kulturelle Zeugnisse einer der geheimnisvollsten Gesellschaften. Die Ankunft auf der Insel erfolgt über die Hauptstadt Hanga Roa wo wir auch unser Besichtigungsprogram beginnen, auch der Rückflug erfolgt von Hanga Roa. Die Steinfiguren der Moai verteilen sich auf der gesamten Insel. Die Moai sind Teil größerer Kultstädten oder Tempelanlagen, der Ahus. Ein Ahu besteht aus rechteckigen Steinquadern, auf der die steinernen Statuen, meist abgewandt von der tiefblauen See, stehen. Die Ahus wurden, nach stand der archäologischen Forschung, für die Ahnenverehrung und den Totenkult verwendet. Neben den verschiedenen Moai besuchen wir den Rano Raraku, ein kegelförmiger erloschener Vulkan und Höhlen mit Malereien von Fischen und Vögeln.

 

Klima

Die Jahreszeiten in Chile sind den europäischen entgegengesetzt. Durch seine Längenausdehnung bedingt, findet man in Chile unterschiedliche Klimazonen. Die mittlere Jahrestemperatur nimmt südwärts langsam ab und bewegt sich zwischen 19 und 11C. Wegen des Humboldtstromes ist es in den Küstengebieten kühler, als man es nach der Breitenlage erwarten würde und auch das Wasser des Pazifik ist kalt; im Zentralgebiet milde Temperaturen durch das ganze Jahr hindurch; im Süden lange Winter. An der Küste im Süden viele Niederschläge. Die Nordzone ist gewöhnlich ziemlich warm und trocken. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar, jedoch nicht unerträglich heiß. Santiago de Chile hat während des ganzen Jahres mildes Klima. Die beste Reisezeit ist zwischen Oktober und Februar.

Kleidung

Je nach Reiseziel in Nord- und Zentralchile leichte Sommer- bzw. Übergangskleidung; im tiefen Süden und in den Hochlagen ist auch warme Kleidung angebracht. Besonders für den Süden empfiehlt sich eine Jacke mit wasser-/ winddichter Membran und, je nach Temperatur, herausnehmbarem Einsatz. Eine Mütze und Sonnenbrille sollten auch wegen der teils starken Sonneneinstrahlung mitgeführt werden. Zudem sind Schuhe mit fester Sohle (Trekkingschuhe o.ä.) für die Ausflüge zu empfehlen.

In der Winter- und auch noch in der Frühlingszeit (Juni bis Mitte Oktober) kühlen die Nächte je nach Region empfindlich ab (bis auf -50C).

Zeitunterschied

Mitte Oktober bis Mitte März MEZ -4 Stunden, Mitte März bis Mitte Oktober MEZ -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden)

Reisepass, Visum und Einreise

Reisepass:          Für die Einreise nach Chile ist ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.

Visum: Für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreichs ist zur Einreise nach Chile ist kein Visum erforderlich. Für Bürger anderer Nationalitäten (auch innerhalb Europas) gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Sie erhalten die für Sie gültigen Bestimmungen.

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