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Portugal, ein Geheimtipp in Europa, das auf kleinstem Raum abwechslungsreiche Landschaften, ein einzigartiges Kulturerbe, eine genussvolle Küche, weltbekannte Weine und gastfreundliche Menschen miteinander perfekt vereint.

Im Land mit den ältesten Grenzen Europas findet der Besucher auf relativ kleinem Raum faszinierende Landschaften und ein einzigartiges Kulturerbe. Die Geschichte Portugals ist von Seefahrern und Entdeckern geprägt, was sich in der Kultur des Landes widerspiegelt. Der Reichtum der Seefahrernation zeigt sich in den beeindruckenden Palästen, imposanten Kirchen und prunkvollen Bauten. Die Hauptstadt Lissabon ist eine der schönsten Großstädte Europas. Durch die Lage auf sieben Hügeln hat man immer wieder die Möglichkeit das von Aussichtspunkten aus das Stadtpanorama zu genießen. Die Algarve, die südlichste Region, mit einem Küstenabschnitt am Atlantik, einer langen Südküste von Sagres im Westen bis zur spanischen Grenze im Osten begeistert mit herrlichen Stränden und Buchten. Der Norden Portugals begeistert mit einer einzigartigen bergigen, flussreichen Landschaft. In den malerischen Fluss- und Tallandschaften reifen die Trauben für den berühmten Portwein und den Vinho Verde. Das florierende Porto mit seinen vielen Kontoren, Kirchen und Weinkellern gilt als die "heimliche Hauptstadt der Portugiesen". Erleben Sie auf einer unserer abwechslungsreichen Rundreisen die vielseitigen Facetten Portugals.

Erleben Sie bei einer Rundreise mit Ikarus Tours die Vielfalt Portugals. Für einen kurzen Ausflug und ein erstes kennenlernen Portugals empfehlen wir eine Städtereise nach Lissabon oder eine Rundreise zu den Höhepunkten des Landes zwischen Porto und der südlichen Atlantikküste. Einen umfassenden Eindruck von Land und Leuten bietet unsere zweiwöchige Rundreise. Im Norden Portugals erleben wir bei einer Wanderreise das Duro-Tal mit grünen Weinbergen, den ältesten Nationalpark Portugals und kulinarische Köstlichkeiten.

Zu Portugal gehört auch die Insel Madeira, die wegen ihrer üppigen tropischen Blütenpracht als „schwimmender Garten im Atlantik“ beschrieben wird. Von unten mit vulkanischem Boden und von oben mit Passatregen gesegnet, existiert hier ein maßlos blühendes Naturparadies. Besuchen Sie mit uns die Blumeninsel bei einer Gruppenreise oder einer Aktivreise, bei der wir die Insel bei verschiedenen Wanderungen kennenlernen, natürlich geführt von unseren qualifizierten, deutschsprachigen Reiseleitern.

Heiße Vulkane, historische Städtchen, spiegelglatte Kraterseen und kilometerlange Hortensienhecken - die Azoren sind ein attraktives Reiseziel fernab vom Massentourismus und bilden eine Welt für sich. Mit ihrer faszinierenden Natur sind die neun Inseln der Azoren ein Paradies für Wanderungen.  

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Geographie und Sehenswürdigkeiten

Portugal liegt an der Westküste der iberischen Halbinsel und grenzt im Norden und Osten an Spanien und im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean. Die Festlandsküste Portugals hat in Nord-Süd-Richtung (Atlantik) eine Länge von 660 km, in West-Ost-Richtung (Südküste) 172 km. Neben dem Festland, zählen auch Madeira und die Azoren zu Portugal.

Lissabon, die Stadt am Tejo, ist eine der ältesten Städte Europas und liegt wie die meisten Städte Portugals an der Westküste bzw. Atlantikküste des Landes. Bereits 48 v.Chr. wurde sie unter den Römern freie Stadt, im Jahr 714 von den Arabern besetzt und 1147 vom ersten König Portugals Dom Alfonso Henriques erobert. Im 15. und 16. Jahrhundert war Lissabon als Tor zur Welt Ausgangspunkt zahlreicher Entdeckungsreisen nach Mittelamerika, Nordamerika, Südamerika, Asien und Afrika, denen die Blütezeit Lissabons im 16. Jahrhundert unter König Manuel I. folgte. In dieser Zeit wurde der so genannte manuelinische Stil entwickelt, dessen Ausprägung heute am besten in Belém, dem westlichsten Viertel Lissabons, zu besichtigen ist. Hier können wir viele Bauwerke im manuelischen Stil bei einem Spaziergang erkunden. Große Teile der Altstadt wurden von den Zerstörungen des Erdbebens von 1755 betroffen, nur das Stadtviertel am Hügel Alfama blieb weitgehend verschont, hier können wir noch die ursprünglichen stufenreichen Gassen, idyllischen Innenhöfe und steilen Straßen erkunden. Die in der Folge des Erdbebens neu errichteten Stadtviertel, wie die Baixa im Zentrum, wurden vollkommen geometrisch im pombalinischen Baustil aufgebaut. Lissabon ist reich an Baudenkmälern, welche die bewegte Geschichte widerspiegeln. Zu nennen sind hier das Mosteiro dos Jeronimos (auch Kloster des Hieronymus), der Turm von Belém, der Platz Comércio, die Burg São Jorge und die gesamte Baixa Pombalina. Die Wahrzeichen Lisabons des Hieronymusklosters und des Turms von Belém gehören zur Liste der Weltkulturerbe der UNESCO. Daneben bietet die portugiesische Hauptstadt vielfältige und interessante kulturelle Angebote mit Theateraufführungen, Konzerten und Ausstellungen. Die Bairro Alto (Oberstadt) ist bekannt für ihre nächtlichen Vergnügungsmöglichkeiten. 1998 fand in Lissabon die EXPO statt, deren Thema die Weltmeere waren. Bleibende Attraktionen sind Bauwerke wie die neue internationale Messe (FIL), das Ozeanarium, der Pavillon des Atlantiks, eine Uferanlage mit Restaurants und anderen Dienstleistungen sowie die Seilbahn, die über das EXPO-Gelände an der Tejo Bucht führt. 

Auch Umland der portugiesischen Hauptstadt Lissabon die  Costa de Lisboa ist während einer Rundreise sehenswert. Auf einer Busrundreise oder einer Rundreise mit dem Mietwagen erwarten den Besucher der offene wilde Atlantik, exotische Parks, Dünen- und Badestrände, zwei kleine Gebirge zum Wandern und eine ganze Reihe kleiner Fischerhäfen. Der Tejo teilt das Land um Lissabon in eine West und eine Südhälfte. Im Westen liegen die mondänen Vororte, wie Cascais, das noch den Glanz vergangener Zeiten trägt oder Sintra mit seinen Palästen und Gärten. Hinter Cascais kann man am Baco do Inferno, dem "Höllenschlund" bereits die Gewalt des Meeres ahnen. Im Süden lohnt sich ein Besuch der Serra Arràbida, einem bewaldeten Höhenzug, der steil zum Meer hin abfällt. Der Nationalpark der Serra ist ein beliebtes Wandergebiet. Zwischen Lisabon und Porto besuchen wir den bekannstesten Wallfahrtsort Portugals Fatima, mit dem größten Kirchenvorplatz der Welt, die wunderbare Universitätsstadt Coimbra mit der ältesten Universitat des Landes (gegründet im Jahre 1290) und die mittelalterliche Altstadt von Obidos, deren Stadtmauer noch vollständig erhalten ist.

Die zweitgrößte Stadt Portugals und das kulturelle Zentrum Nordportugals, Porto steht synonym für den Portwein, der im Dourotal produziert wird. Zu den Höhepunkten der quirligen, wie aus Granit gemeißelten Hauptstadt des Nordens, gehören die Börse mit ihrem prächtigen "Maurischen Saal", die imposante Kathedrale und die malerische Altstadt mit ihrem lebendigen ehemaligen Hafenviertel. Porto und Vila Nova de Gaia, das gegenüber, am südlichen Ufer des Duro liegt, verbinden mehrere Brücken, von denen die bekannteste die bekannteste Brücke die Potnte Dom Luis I ist.  Empfehlenswert ist die Besichtigung einer der Portwein-Kellereien, die in Vila Nove de Gaia am Südufer des Douro entstanden sind.  Der Douro, aus Spanien kommend, ist in der Region um Porto besonders reizvoll. An seinen Biegungen liegen einige der schönsten Landschaften Portugals. Weinliebhaber können in einer Autotour von Amarante nach Lamego durch das Kernland der portugiesischen Weinbaugebiete fahren. In Pinhão, dem wichtigsten Anbauzentrum der Region für hochwertigen Portwein, kann man auch die eine oder andere Flasche guten Portwein kaufen.

Die Region Minho in Nordportugal, zwischen Porto und den Norden Spaniens gelegen, beeindruckt mit unzähligen Naturschönheiten. Ruhige Flusstäler, Weinberge und Waldgebiete geben der Minho ihren ganz besonderen Reiz. In den traumhaften, kleinen Dörfern und auf den Kleinbauernhöfen spielt sich das Leben heute noch wie vor hunderten von Jahren ab. Es wird noch immer mit Pferd und Pflug geackert. Die Kärglichkeit und Armut, die für den Reisenden idyllisch und malerisch erscheint, hat ihre Tücken. Das Gebiet ist stark von der Abwanderung bedroht. Die kleinen Städte wie Braga profitieren heute vom Tourismus, der ihnen in zunehmenden Maße Wohlstand bringt. Sehenswert ist dort die barocke Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte.  Ein Muss für Wanderfreunde ist der traumhafte Parque Nacional de Peneda-Gerês mit seinen Granithügeln und -bergen. Minho ist auch als Weinregion bekannt, besonders den Vinho Verde oder "grünen Wein" können Reisende hier probieren.

Die Algarve im Süden Portugals ist die bekannteste und die am meisten besuchte portugiesische Region. Das angenehme Wetter zu jeder Jahreszeit und die Sandstrände bieten das ganze Jahr über die Möglichkeit eines Strandurlaubs. Zwischen Lagos und Faro ist das Ufer heute mit Hotels, Appartementhäusern und Einkaufszentren zugebaut. Etwas unberührtere Natur findet man noch um Dagres und Tavira. Die Algarve lässt sich in vier Gebiete einteilen. Die Region im Osten von Faro bis zur Grenze Spaniens bietet einen ruhigen Küstenabschnitt mit Stränden, Salzsümpfen und Lagunen. Hier liegen mit Tavira, Olhão und Faro hübsche kleine Orte, die einen Besuch lohnen. Westlich von Faro liegen die Haupttouristenzentren der Region: Albufeira, Praia da Rocha und Lagos. Die dritte Region, hinter Lagos beginnend, hat eine wilde und felsige Küste mit kälterem Wasser. Landeinwärts schließt sich der vierte Algarveteil an, der weitgehend unberührt ist, die Serra de Monchique. Hier gibt es kleine Landgüter und entlegene Dörfer. Neben Oliven-, Feigen-, Quitten- und Johannisbrotbäumen wachsen auch Orangen- und Mandelbäume. Nördlich der Algrave liegt die trockene, ländliche Region Alentejo mit der Hauptstadt Evora, deren Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. In der Alentejo Region können wir den Anbau von Kork und Oliven kennenlernen.

Die portugiesischen Inseln

Die wunderbare Inselgruppe Madeira, bestehend aus der gleichnamigen Hauptinsel, der kleineren Insel Porto Santo und den drei unbewohnten Inselchen Ilhéu Chao, Deserta Grande und Ilhéu de Bugio (Ilhas Desertas), liegt im Atlantik westlich von Marokko, etwa 1.000 Kilometer von südwestlich der Atlantikküste Portugals. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung der hügeligen Landschaft ist der Pico Ruivo (1861) auf Madeira. Funchal, die quirlige Hauptstadt Madeiras sollte man zu Fuß bei einem  Spaziergang erkunden. Die Sehenswürdigkeiten sind neben der Kathedrale von Funchal, das alte Zollgebäude, das Fort São Tiago, der Stadtpark und die Hafenpromenade mit den schwimmenden Cafés. In Alt-Funchal finden sich viele kleine und gemütliche Restaurants. Die Oberstadt wird durch das Pico Fort genannte Castelo de São de Pico, dominiert. Auch die Quinta das Sruzes mit der Gartenanlage und dem archäologischen Park ist sehenswert. Von Funchal aus kann man einen Ausflug zum 6,5 km entfernten Monte unternehmen. Dieser fantastische Ort, der in früheren Jahrzehnten als Sommerresidenz wohlhabender Leute mehr Bedeutung für den Tourismus hatte als heute, ist bekannt wegen seiner Toboggan-Schlitten (Korbschlitten), mit denen man den steilen Caminho do Monte bis nach Funchal hinunter fahren kann. In den Botanischen Garten kann man nicht nur die unzähligen Pflanzenarten Madeiras bewundern, man kann auch deren Namen und Herkunft erfahren.  Das atemberaubende Naturschutzgebiet Ribeiro Frio befindet sich etwa 17 km von Funchal entfernt an der Straße nach Faial/Santana. An der regenreichen Nordseite der Insel befindet sich noch ein Gebiet mit erhaltener einheimischer Flora, dem Laurisilva (Wald der Lorbeerbäume).  Eine Madeira Rundreise ist für die meisten Besucher ein Wanderurlaub, denn nur so kann man die unterschiedlichen Landschaften der Insel wirklich entdecken. Es bieten sich Gebirgswanderungen im Gebiet des Pico Ruivo, Küstenwanderungen am Ponto de São Lourenço oder Wanderungen entlang der künstlich angelegten Wasserläufe, den Levadas, an.

Der "Heilige Hafen" Porto Santo ist neben Madeira die einzige bewohnte Insel des Archipels. Nur 3.600 Menschen leben auf der 42 km² großen Insel, die touristisch im Schatten ihrer "großen Schwester" lebt. Das Besondere dieser Insel, von der auch als Badeinsel Madeiras gesprochen wird, ist der sieben Kilometer lange Sandstrand, der auf Madeira fehlt.

 

Die bezaubernde Inselgruppe der Azoren besteht aus neun bewohnten und einigen kleineren unbewohnten Inseln und liegt 1.600 km westlich von Lissabon im Atlantik. Besucher werden hauptsächlich von der unberührten Natur der Inseln angezogen, denn die Azoren sind bisher touristisch noch wenig erschlossen. Das Bild der durch ihren vulkanischen Ursprung sehr urwüchsigen, wunderbaren Landschaft ist gekennzeichnet durch Strände von grauem und schwarzem Sand, warme Quellen und mit Wasser gefüllte Vulkankrater und besonders durch ihre tiefen Höhlen und Grotten.

Sao Miguel ist die Hauptinsel des Archipels. Bei einer Rundreise sollte man sich von der atemberaubenden Schönheit der drei Kraterseen Sete Citades, Lagoa do Fogo und Lagoa das Furnas mit dem ihn umschließenden Tal von Furnas beeindrucken lassen. Sehr sehenswert ist der ebenfalls im Tal gelegene Park Terra Nostra, in dem man tropische Pflanzen neben Gewächsen aus kühleren Breiten findet. Ponta Delgada, das touristische Zentrum der Azoren, erstreckt sich entlang einer Bucht hier reihen sich Museen und Denkmäler, geschichtsträchtige Straßenzüge an Hotels, Restaurants und Geschäfte.  Auf der anderen Seite der Insel liegt Ribeira Grande, die größte Siedlung an der Nordküste.

Santa Maria ist die Insel mit den schönsten Stränden und den meisten Sonnenstunden. Surfen, Hochsee-Angeln, Segeln, und Tauchen sind Attraktionen für sportliche Urlauber. Denjenigen, die einen ruhigen und erholsamen Urlaub bevorzugen, hat die Insel durch ihre idyllische Landschaft und den geruhsamen Rhythmus ländlichen Lebens ebenfalls viel zu bieten. Vila do Porto, Santo Espirito, Anjos und Sao Pedro sind reizvolle Stationen für Ausflüge, bei denen Kirchen, Klöster und Festungen aus der Vergangenheit besichtigen kann. Auf Terceira bieten sich dem Reisenden sowohl Geschichte und Kultur als auch grüne Landschaften, die zu Wanderungen einladen. Wegen seiner beispielhaften Stadtentwicklung aus dem 16. Jahrhundert inmitten des Atlantik wurde die Stadt Angra de Heroísmo zum Weltkulturerbe erklärt. Besondere Naturerlebnisse sind beispielsweise der atemberaubende Ausblick von der 1.021 m hohen Serra de Santa Barbara im Nordwesten der Insel, die Schwefeldampfquellen Furnas do Enxofre sowie der kleine See Lagoa do Negro im Inselinneren. Sao Jorge ist eine Insel für Wanderfreunde, lohnenswert ist zum Beispiel eine Wanderung von der Faja (schmale Küstenebene vor einer Steilküste) dos Cubes aus am Fuß der bis zu 780 m hohen Steilküste entlang zur verlassenen Faja do Belo und noch weiter zur nahezu verlassenen Faja dos Tijolos, die beide nur zu Fuß zu erreichen sind. Weitere Ausflugsziele auf San Jorge sind die Fischerdörfer, wie z.B. die zwei Orte mit Stadtrechten Velas und Calheta.

Auf der Insel Graciosa ist Urlaub einfach, gesund und erholsam. Die traumhafte kleine Insel lädt ein zum Wandern inmitten der Weinranken und schwarzen Steinmauern aus Lava. Die endlosen blauen Hortensienhecken geben der bezaubernden Insel Faial auch den Namen Ilha Azul (blaue Insel). Die Vulkanfelder von Capelinhos, die imposante Caldeira (Vulkankrater) und einer der farbenprächtigsten Jachthäfen der Welt, die Marina von Horta, bieten dem Reisenden ein breitgefächertes Programm. Pico ist ebenfalls eine Insel für Naturliebhaber mit vielfältiger farbenprächtiger Vegetation. Während es im Juli die meterhohen Hortensienwände sind, die der Insel das Farbenkleid verleihen, leuchtet im August der gelbe wilde Ingwer und verbreitet seinen Duft. Der gleichnamige Berg ist mit einer Höhe von 2.351 m der höchste Berg Portugals. Die westlichste Azoreninsel weist im Jahresmittel die meisten Niederschläge des Archipels auf. Der Name Flores, steht für ursprüngliche Natur, Blumen in Hülle und Fülle, rauschende Wasserfälle und für ein Spektrum von Grüntönen, wie man es ausgeprägter auf den Azoren nicht finden kann. Hier wird das Maismehl noch mit Wassermühlen gemahlen und im Hochland erwarten den Besucher sieben Kraterseen, deren Umgebung zum Wandern einlädt. Corvo, die kleinste Insel der Azoren ist in nur wenigen Stunden zu erkunden. Die einzige Kirche des Ortes enthält ein wertvolles flämisches Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Die Besteigung des Monte Gordo ist eine Herausforderung für Bergwanderer und bietet auf dem Gipfel eine beeindruckende Aussicht auf das Meer und die Nachbarinsel Flores.

Klima

Im Norden Portugals herrscht mildes atlantisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag; besonders viel Regen fällt in den Monaten Oktober bis April. Nach Süden hin geht das Klima allmählich in Mittelmeer-klima mit heißen und trockenen Sommern über. Lissabons Klima ist gemäßigt. Die Sommerhitze, die in den Monaten von Mai bis September auftritt, wird durch kühle, nördliche Winde gemildert. Die durchschnittliche Sommertemperatur betragen 22°C, die Wintertemperatur selten weniger als 10°C. Die Region Algarve im Süden hat mediterranes Klima. Im Januar/Februar betragen die Höchst- bzw. Tiefsttemperaturen 15,5°C bzw. 8,5°C; im Sommer 23,5-24,5°C bzw. 15-18°C.

Madeira hat sehr mildes Klima mit einer Durchschnitts-temperatur von 16°C im Winter und 21°C im Sommer. Mit Regenfällen muss man zu jeder Zeit rechnen; auf Porto Santo jedoch weniger als auf Madeira selbst. Die Wassertemperatur beträgt im Jahresdurchschnitt 19°C. Die Temperaturen fallen selten unter 17°C.

Die Azoren liegen im Bereich des Golfstroms und haben daher während des ganzen Jahres mildes, jedoch wech-selhaftes Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen sind im Frühjahr 16°C, im Sommer 22°C, im Herbst 18°C und im Winter 14°C. Die durchschnittliche Luftfeuch-tigkeit ist mit 75-77 Prozent hoch, Niederschläge sind auf das ganze Jahr verteilt. Die Wassertemperaturen der Azoren betragen ca. 17°C im Frühjahr und 22°C im Sommer.

Die beste Reisezeit für Rundreisen auf dem Festland Portugals ist Mai bis Oktober. Die  im Atlantischen Ozean liegenden Azoren und Madeira haben das ganze Jahr über ein sehr mildes und angenehmes Klima, hier eignet sich fast das ganze Jahr für eine Rundreise. Mit Regenschauern muss man jedoch immer wieder rechnen.

Kulinarisches

Die traditionelle Küche bietet Spezialitäten aus dem Meer wie Fisch und Meeresfrüchte, aber auch schmackhafte Fleischgerichte. Caldeirada (Fischsuppe), Açorda (Brotsuppe mit Krabben, Knoblauch sowie Koriander) und Bacalhau (Klippfisch) gelten als portugiesische Spezialitäten. Typische Fleischgerichte sind Cozido à Portuguesa (Fleischeintopf mit Rind- und Schweinefleisch, Kohl, Reis, Kartoffeln, Speck und Wurst) sowie Cabrito (Zicklein). Auch Arroz Doce (süßer Reis in verschiedenen Variationen) wird im ganzen Land gern gegessen. Als Lissabonner Spezialität gelten zum Kaffee („bica“ - sehr starker Kaffee) die Blätterteigcremetörtchen Pastel de Nata. Zum Abschluss werden schwerer Carcavelos Wein, Muskateller oder Kirschlikör serviert.

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